
(* 1946)
Der italienische Autor und Zeichner Massimo Fecchi wurde am 7. September 1946 in Città di Castello geboren. Für Gutenberghus/Egmont zeichnet Fecchi seit 1997 bis heute Disney-Storys, vorwiegend dreireihige Geschichten, die in Deutschland im LTB erscheinen und oft auch die Titelstorys der Bücher sind. Fecchi konzentriert seine Arbeit vor allem auf Duck-Geschichten.
Am Istituto d'Arte di Roma absolvierte er eine künstlerische Ausbildung und beschäftigte sich dann – parallel zu seinen ersten Comic-Gehversuchen - beim JET Studio und bei der Berliner Hahn-Film zunächst mit der Animation von Trickfilmen. Als Comiczeichner debütierte Fecchi 1964 mit seinem Strip „Picchio & Pacchio“ in der Zeitschrift „Il Pioniere dell'Unità“.
Von 1965 bis in die 70er-Jahre arbeitete er an zahlreichen italienischen Funny-Comics mit, so zeichnete er für Mondadori Geschichten mit Bugs Bunny, Tom & Jerry, Woody Woodpecker und anderen Warner-Charakteren, er zeichnete für Campi Editore und „Il giornalino“. In den späten 60ern arbeitete Fecchi auch an der in Italien legendären Thriller-Serie „Kriminal“ mit. Der von ihm kreierte Charakter „Globulo rosso“ (Rotes Blutkörperchen) trug ihm auf dem renommierten Comicsalon in Lucca den Preis für einen neuen italienischen Comic-Charakter ein.
Von 1973-1995 war Fecchi für den deutschen Kauka-Verlag tätig, für den er unter anderem Geschichten für „Fix & Foxi“ und „Lupo“ anfertigte. Auch an den neuen „Fix & Foxi“-Ausgaben war Fecchi beteiligt (Fix & Foxi 10/2006 – „Der Rausschmiss-Künstler“). Außerdem zeichnete Fecchi Geschichten mit Pumuckl und für das Sparkassen-Magazin Knax („Die Miesel“). Nach Einstellung des Fix und Foxi-Magazins Mitte der 90er-Jahre veröffentlichte Fecchi bei Moewig die eigene parodistische Serie „Odysseus“, von der 1996 und 1997 insgesamt drei Ausgaben erschienen.
Massimo Fecchi ist verheiratet, er hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Rom.
Interview mit Massimo Fecchi bei Splashcomics
Quellen:
Text: Inducks, Duckipedia; Lambiek Comiclopedia; Kaukapedia; Bilder: Zio Paperone 176, Seite 73; LTB 353, Seite 28.