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Zeichner und Autoren
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Giulio Chierchini

geboren am 22.05.1928 in Genua

(* 1928)

Giulio Chierchini wurde am 22. Mai 1928 in Genua geboren, seine Heimatstadt verewigte er auch in verschiedenen Comics. Der Italiener ist einer der dienstältesten noch aktiven Disney-Künstler. Nach seiner Ausbildung am Duccio di Buoninsegna Art Institute in Siena begann er 1946 zunächst eine Laufbahn als Trickfilmer. Unter anderem arbeitete er an „Volpino e la Papera Ribelle“ mit. 1952 wandte er sich den Comics zu, er zeichnete zunächst für die Verlage Bianconi („Volpetto“, „Mao & Okey“, „Nonna Abelarda“) und Alpe („Castorino“, „Tik Corvo“, „Dan Lepre“).

1953 vertiefte Chierchini seine Zusammenarbeit mit Giovan Battista Carpi, mit dem er bereits an „Nonna Abelarda“ gearbeitet hatte, und wechselte zu Mondadori und der italienischen Disney-Produktion. Dort tuschte er zunächst bis 1956 vorwiegend Carpis Zeichnungen – aus dieser Zeit stammt zum Beispiel die Geschichte „Der verlorene Ziegelstein“ aus LTB 69 –, bevor er auch eigene Artworks und ab 1964 auch Skripte beizusteuern begann. In den folgenden Jahren zeichnete er viele, meist von Guido Martina getextete Klassiker wie „Donald Duck und der große Sarani“ oder die Gottfredson-Fortsetzung „Die Magnetklaue schlägt wieder zu“. Ab den 80er-Jahren intensivierte Chierchini seine Autoren-Tätigkeit. 1988 bereicherte er das Disney-Universum um seine eigene Kreation Bubble Billy.

Im Laufe von mehr als fünf Jahrzehnten schuf Chierchini unzählige Duck- und Maus-Geschichten. Immer wieder bewegte er sich aber auch außerhalb des Entenhausen-Kosmos und zeichnete für andere Verlage, so etwa „Geppo“ und „Chico Cornacchia“ für Bianconi oder „Rodicchio e Clodovea“ für Fesani. Von 1966 bis 1972 setzte er für den deutschen Kauka-Verlag diverse „Fix und Foxi“-Geschichten grafisch um. Laut Duckipedia hat Chierchini vermutlich in den 60er-Jahren auch für „Felix“ (Bastei) gearbeitet.

 

Quellen:

Text: Inducks, Duckipedia, Lambiek Comiclopedia, Wikipedia.it; Bilder: LTB Exklusiv S. 179 und 191.

 

Weitere Geschichten von Giulio Chierchini im LTB:

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