Phantomias - der Wächter über den Schlaf der guten Entenhausener Bürger! Doch wer ist außer ihm und Diebesgesindel noch so spät unterwegs? Diesmal ist es Daisy, die nach einem Damenclubtreffen gerade nach Hause stöckelt. Beste Gelegenheit für Beschützer Phantomias den Retter und Gentleman herauszukehren und dafür bewundernde Blicke seiner (bzw. Donalds) Herzensdame einzuheimsen.
Donald im Original tut sich da leider nicht so leicht. Und so kommt es, dass sich Daisys Zuwendung von Mal zu Mal immer mehr in Richtung Phantomias verschiebt und Donald nur die kalte Schulter bleibt. Ein harter Konkurrenzkampf mit sich selbst beginnt.
Ein Raubüberfall! Gerade will Phantomias den armen Bürger retten, da schiebt sich ein anderer Held dazwischen und verjagt die Angreifer. Es ist der ominöse "Mister X".
Fortan kommt der selbsternannte neue Schutzpatron Entenhausens Phantomias beim Verhindern von Verbrechen jedes Mal zuvor. Schon bald ist die Öffentlichkeit von Mister X begeistert und Phantomias gerät ins Abseits. Der langgediente Retter der Nacht ist kurz davor, das Heldentum an den Nagel zu hängen, als Donalds schlauen Neffen die richtigen Fragen stellen: 1. Weshalb ist Mister X immer am Tatort, bevor ein Verbrechen geschieht? 2. Warum greift er ein, ohne die Täter dingfest zu machen?
In der zwielichten "Räuberhöhle" brodelt es hinter den Ganovenvisagen: Man will sich an Phantomias rächen. Deshalb vollzieht der gefährliche Doktor Peng am Kleinkriminellen Leo Lebertran eine unheilvolle Verwandlung zum Superschurken Wackermann. Dieser kann nicht nur Backstein-Wurfgeschosse aus dem Hemdsärmel zaubern, sondern macht Phantomias auch mit schnelltrocknendem Flüssigbeton das Leben schwer. Der neue Gegenspieler schafft es, Phantomias nach jedem Zweikampf als Verdächtigen zurückzulassen. Gleichzeitig schmeichelt Wackermann sich mit einer Statue beim Bürgermeister ein, welcher dadurch keinen Blick für die üblen Absichten des bösen Baustoffspenders hat. Das Wohl Entenhausens hängt also wieder Mal am seiden Faden von Phantomias' Rettungskünsten.
Was macht Onkel Dagobert, wenn ihm ein Held gelegen käme, aber weder Donald noch Daisy bereit sind, ein Treffen mit Phantomias bzw. Phantomime zu vermitteln? Richtig. Selbst ist der Erpel! Was tut man als Dagobert Duck nicht alles, damit "jeder Schurke das große Heulen und Zähneklappern kriegt" und der geplante Goldtransport sicher ans Ziel gelangt? Kostengünstig versteht sich. Wenig später hat der "Maskierte Zylinder" seinen ersten Auftritt mit Zylinderkanönchen und 1A Bruchlandungsqualtitäten. Glücklicherweise ist Onkel Dagobert der Verleger aller Entenhausener Zeitungsverlage - ein gute Presse ist ihm also gewiss - und ein neuer Heldenmythos ist geboren! Im heimischen Wohnwagen rechnen die Panzerknacker unterdessen aus, dass man es nun mit gleich drei maskierten Helden zu tun hat. Ein Held zuviel?
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